miércoles, 8 de junio de 2016

Haslacher sammeln Viertelmillion Euro für Missionsstation


Regelmäßig besuchen die Haslacher die Missionsstationen.

Haslach sz Seit fast einem Vierteljahrhundert engagiert sich der Arbeitskreis Faustin-Mennel-Schule Haslach für zwei Missionsstationen in Argentinien. Was klein anfing, hat Großes bewirkt. Mehr als eine Viertelmillion Euro ist in diesem Zeitraum zusammen gekommen, unzählige Kleider- und Spielzeugspenden nicht mit eingerechnet.

Zurzeit hat der Arbeitskreis 28 Mitglieder – eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass Haslach selbst nur rund 1000 Einwohner hat. Seit Anfang an mit dabei ist Hubert Sailer. „Auf einer Klausurtagung des Kirchengemeinderats entstand 1992 die Idee, die Missionsarbeit im Ausland zu unterstützen“, erinnert er sich. Über ihren damaligen Pfarrer erfuhren die Klausurteilnehmer, dass die Franziskanerinnen aus Bonlanden in Buenos Aires eine Missionsstation betrieben. Seit Kurzem gab es dort auch eine Schule, ins Leben gerufen durch den Prälaten und gebürtigen Haslacher Max Müller. Damit war die Querverbindung geschaffen.

Argentinien ist ein Land der Gegensätze. Das südamerikanische Land ist einer der größten Rindfleischproduzenten der Welt, riesige Rinderfarmen erstrecken sich über das ganze Land. Ihre Besitzer verdienen gut daran. Abseits der „Estancias“ gibt es im ländlichen Raum jedoch kaum oder nur schlecht bezahlte Arbeit, was zu einer großen Wanderbewegung geführt hat. Tausende Landbewohner zogen in die Städte, in der Hoffnung auf Arbeit. Stattdessen entstanden so in den vergangenen Jahrzehnten rund um die Städte große Armenviertel. So auch in Florencio Varela, einem Vorort von Buenos Aires. Dort ist die erste Missionsstation angesiedelt, die der Arbeitskreis aus Haslach unterstützt.

„Unser Ziel ist es, vor allem Kindern durch eine schulische Grundausbildung die Chance bieten, einen Ausbildungsplatz oder eine berufliche Tätigkeit zu erhalten. Dies ist der entscheidende Faktor für eine spätere Zukunftsperspektive“, sagt Luzia Sattelberger. Mehr als 1000 Kinder besuchen das Colegio Padre Faustino Mennel in Florencio Varela. Sie erhalten dort nicht nur eine schulische Bildung, sondern auch in den Bereichen Hygiene, Ernährung, Nähen und Handarbeiten eine gewisse Grundausbildung. Mithilfe der Gelder aus Deutschland konnten seit den Neunzigern Unterrichtsräume eingerichtet, eine Gemeinschaftshalle gebaut und das Mittagessen für viele 

schwaebische.de

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